Heise 24.08.2026
10:30 Uhr

heise+ | Smart Glasses: Warum HateAid jetzt Anzeige gegen Meta erstattet hat


Smart Glasses wie die Meta Ray-Ban sind illegal, sagen Datenschützer. Was nun passieren muss, erläutert HateAid-Chefin Josephine Ballon im Interview.

heise+ | Smart Glasses: Warum HateAid jetzt Anzeige gegen Meta erstattet hat

Ist die Nutzung von Smart Glasses mit deutschem Recht vereinbar? Die Bürgerrechtsorganisation HateAid lässt das jetzt gerichtlich prüfen – mit einer Strafanzeige gegen den US-Konzern Meta. Denn nicht nur HateAid sieht in den Kamerabrillen versteckte Überwachungswerkzeuge, die gegen Datenschutzgesetze verstoßen.

Dabei fordert HateAid-Geschäftsführerin Josephine Ballon gar kein generelles Verbot und sieht sogar nützliche Anwendungsfälle für die Technik. „Es muss einfach sichergestellt werden, dass die verkauften Geräte sicher genug sind, um sie auf die Menschheit loszulassen“, sagt sie im Interview mit heise online.

Sven Serkis

Auslöser der Debatte sind unter anderem Online-Trends wie „Smart Glass Rizzing“, bei dem Influencer mit den unauffälligen Kamerabrillen Frauen in der Öffentlichkeit anflirten, heimlich filmen und die Videos dann online stellen. Wir haben mit Ballon über die Hintergründe der Strafanzeige gesprochen.